Fees erste Reise
Wie jedes Jahr, habe ich auch im Jahr 2011 einige Patenschaften für Jungstörche des Storchenhofs Loburg übernommen. Ich unterstütze die Arbeit des Storchenhofes sehr gerne, werden dort doch alljährlich verweiste Gelege und verletzte und abgeworfene Jungstörche aufgenommen und großgezogen. Nun, im Jahr 2011 habe ich die Patenschaft für ein Küken von Albert übernommen, der schon seit Jahren auf dem Haupthorst des Storchenhofes brütet. Ich habe den Jungstorch "Fee" genannt und nicht geahnt, dass sie und ihre 3 Geschwister mit einem Sender versehen werden würden. Ich habe die Nachricht mit einem lachenden und einem weinenden Auge aufgenommen. Mit einem lachenden, weil mich die Telemetrie und die damit verbundene Möglichkeit, die Zugwege der Störche zu verfolgen, seit Jahren ungemein fasziniert. Mit einem weinenden freilich, weil ich weiß dass sehr sehr viele Jungstörche ihren ersten Zug in den Süden nicht überleben, und weil ich deshalb viel Kummer auf mich zukommen sah.
Aus diesem Grund machte ich mich am 31. 7. 2011 an die immerhin 8 Stunden Autofahrt nach Loburg, um Fee persönlich zu verabschieden und ihr viel Glück zu wünschen.
Einer dieser propperen Jungstörche ist sie. Natürlich weiß ich nicht welcher, aber das ist ja auch nicht wichtig.

Fee hatte bisher das Glück alle Gefahren erfolgreich umgangen zu haben. Es geht ihr augenscheinlich gut, genauso wie ihren 3 Geschwistern. Im Moment befindet sie sich im Norden Kenias.
3.2.2012: Leider gibt es von 2 Geschwistern von Fee keine Sendesignale mehr. Es besteht der dringende Verdacht dass sie nicht mehr leben. Fee geht es gut, sie hat sich ein tolles Gebiet zur Futtersuche ausgewählt mit Blick auf den Kilimanjaro! Da wär ich jetzt auch gern bei dieser Saukälte!!!!





